Maik Baber  eigene Mischung auf Anfrage

Woraus bestehen die Pflanzenfarben?
Ein sehr wichtiger Bestandteil bei allen Pflanzenfarben ist nach wie vor das Hennapulver, und Henna färbt nicht immer rot, sondern je nach Alter der Pflanze färbt es auch leicht grünlich oder bei der ganz alten Pflanze überhaupt nicht mehr. Henna ist wichtig, da es Gerbsäure enthält , die wichtig für die Haltbarkeit der Farbe ist. Weiter werden z. B. Salbei, Kamille, Catechu und Krappwurzel verwendet. Weiter sind Indigo, Walnußschale und Sedre zu nennen. Einige Pflanzen haben eigentlich selbst keine färbenden Bestandteile, sondern dienen ausschließlich der Haltbarmachung anderer Farben oder dienen als Konsistenzgeber.
Die genauen Pflanzenmischungen sind von Produkt zu Produkt verschieden.


Wie funktioniert Pflanzenfarbe:

Das Haar besteht aus mehreren Schichten, (FOLIE) die äußere Schicht ist die sogenannte Schuppenschicht, diese quillt auf, sobald das Haar naß wird, die Schüppchen spreizen sich ab, gibt man noch Wärme dazu, öffnen sich die Schuppen noch weiter, sodass sich Farbpigmente in das Haar einlagern können. Dies ist ein rein mechanischer Vorgang.
Kühlt das Haar ab und wird es getrocknet, legen sich die Schuppen wieder an, besonders gut tun sie das, wenn dies mit einem sauren Medium verbunden ist, z.B. der Gerbsäure aus der Pflanzenfarbe.